Light On, Drive Secure

Herbstzeit. Draußen wird es kalt, früh dunkel und alle verfallen irgendwie in den vorweihnachtlichen Stress. Die Fußgängerzonen sind voll und auch die geteilten Rad- und Fußwege. Konflikte sind vorprogrammiert. Alles kein Problem mit dem passenden Licht. Und genau darum geht es mir. Im Dunkeln zu fahren ist schön.

Vieles ist nicht mehr zu erkennen, wenn die Straße vollkommen im Dunkeln liegt. So auch der Wald links und rechts, den ich durchquere, wenn es in Richtung Niederlande geht. Jede Seitenstraße die gequert wird, birgt ein nicht zu vernachlässigendes Risiko. Ganz gleich ob Licht, Reflektionsweste oder ganz im Dunkeln. Doch irgendwann ist das Abenteuer Vorort überstanden und es geht kilometerlang nur noch durch den Wald. Die Autos, die ebenfalls in diese Richtung fahren, leuchten den Radweg schön aus. Das freut mich, das freut mein Rad und ich würde auch etwaige Wildschweine früh genug sehen. Ganz abgesehen von den Laubhaufen, die überall auf dem Weg liegen. Ein gewisses Risiko macht ja Spaß, doch kommen Zweifel auf, ob sich da nicht jemand einen so genannten Spaß gemacht hat und etwas unter dem Laub versteckte.

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Mit dem Leihrad durch Hamburg

Wer Tourist in einer fremden Stadt ist bemerkt spätestens, dass er an einer Attraktion ist, wenn Scharen von Urlaubsreisenden bewaffnet mit Kameras sich dort tummeln. Als fremder Mensch in einer Stadt, die man erkunden möchte, nicht das Falsche vorgehen. Die Sehenswürdigkeiten spiegeln die Geschichte einer Stadt in Kürze wider. Mit viel Glück vertiefen Museen in der Nähe die gewonnenen Eindrücke. Meine Erfahrung zeigt, dass es neben dem Mainstream Sightseeing alternative Formen der Erkundung gibt. Radfahrer haben die Möglichkeit sich schier unendlich frei bewegen zu können. Sie sind nicht auf die Busse angewiesen, die einen im Eiltempo von einer Sehenswürdigkeit an die nächste befördern. Wenn Glück im Spiel ist, findet man eine Person, die ähnliche Interessen verfolgt und sich die Zeit nimmt, einem die Stadt zu zeigen. Diesen Glücksfall hatte ich. Ich fand eine super Begleiterin, die mir Hamburg an zwei Tagen auf dem Rad auf eine andere Art und Weise näher brachte. Entspannt auf dem Rad.

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Traunstein nach Kleve. Eine Zusammenfassung

Montag Morgen war es soweit. Das Fahrrad wurde bestückt, mehrfach alles kontrolliert. Nichts vergessen? Wirklich sicher, das machen zu wollen? Alles wurde mit Ja beantwortet und so setzte sich das Rad in Richtung Bahnhof in Bewegung. Das Fahhrad und ich. Das Fahrrad 1 Jahr und ich 36 Jahre alt, waren festentschlossen von Traunstein aus unseren Weg in Richtung Alpen zu starten. Feste Ziele waren nur der Chiemsee und ein kleines verschlafenes Dorf in Oberbayern. Alles was dann folgen sollte wäre ein kleines Abenteuer.

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