Mit dem Leihrad durch Hamburg

Wer Tourist in einer fremden Stadt ist bemerkt spätestens, dass er an einer Attraktion ist, wenn Scharen von Urlaubsreisenden bewaffnet mit Kameras sich dort tummeln. Als fremder Mensch in einer Stadt, die man erkunden möchte, nicht das Falsche vorgehen. Die Sehenswürdigkeiten spiegeln die Geschichte einer Stadt in Kürze wider. Mit viel Glück vertiefen Museen in der Nähe die gewonnenen Eindrücke. Meine Erfahrung zeigt, dass es neben dem Mainstream Sightseeing alternative Formen der Erkundung gibt. Radfahrer haben die Möglichkeit sich schier unendlich frei bewegen zu können. Sie sind nicht auf die Busse angewiesen, die einen im Eiltempo von einer Sehenswürdigkeit an die nächste befördern. Wenn Glück im Spiel ist, findet man eine Person, die ähnliche Interessen verfolgt und sich die Zeit nimmt, einem die Stadt zu zeigen. Diesen Glücksfall hatte ich. Ich fand eine super Begleiterin, die mir Hamburg an zwei Tagen auf dem Rad auf eine andere Art und Weise näher brachte. Entspannt auf dem Rad.

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Traunstein nach Kleve. Eine Zusammenfassung

Montag Morgen war es soweit. Das Fahrrad wurde bestückt, mehrfach alles kontrolliert. Nichts vergessen? Wirklich sicher, das machen zu wollen? Alles wurde mit Ja beantwortet und so setzte sich das Rad in Richtung Bahnhof in Bewegung. Das Fahhrad und ich. Das Fahrrad 1 Jahr und ich 36 Jahre alt, waren festentschlossen von Traunstein aus unseren Weg in Richtung Alpen zu starten. Feste Ziele waren nur der Chiemsee und ein kleines verschlafenes Dorf in Oberbayern. Alles was dann folgen sollte wäre ein kleines Abenteuer.

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Tag 11: Von Düsseldorf nach Kleve

Da ist er, der letzte Tag meines kleinen Abenteuers. Nicht mehr morgens in einem Hotelbett wach werden, Sachen packen und überlegen ob man alles hat. Auf der einen Seite ist es schön zu wissen, dass man bald zu Hause ist, auf der anderen hat man sich daran gewöhnt. Doch bis dahin sind es noch ein paar Kilometer. Den Weg nach Düsseldorf kenne ich von vorhergehenden Fahrten und das in verschiedenen Variationen. Bedingt durch die immensen Schäden, war es nicht leicht einen Ausweg zu finden. Die Stadt ist eh schon chaotisch durch U-Bahn-Neubau und dann dazu noch einige Radwege gesperrt oder plötzlich nicht mehr nutzbar. Das ist dann für mich doch ein wenig verwirrend gewesen. Den Weg hab ich dann doch irgendwann gefunden und das auf den bekannten Wegen. Zum Beispiel entlang der Gassen an den Rheinterrassen. Na, wer kennt diesen Schnippsel einer kleinen Düsseldorferkombo?

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